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Gedichte von mir:

Ich will, sie nicht!!!!


Ich will und ich will nicht mehr
Ich will sterben, sie lassen mich nicht sterben
Ich will gehen, sie lassen mich stehen
Ich will mich schneiden, das Messer ist stumpf
Ich will bluten, sie verhindern es
Ich will fort von hier, sie halten mich fest
Ich will springen, sie spannen ein Tuch am Boden
Ich will ertrinken, sie geben mir Luft
Ich will mich erstechen, sie halten mich auf
Ich will mich erhängen, sie zerschneiden den Strick
Ich will einschlafen, sie wecken mich auf
Ich will ersticken, sie lassen mich Atmen
Ich will mich vergiften, sie haben das Gegengift
Ich will frei gehen, sie sperren mich ein
Warum lassen sich mich nicht allein????????


Gefallene Engel

Hörst du die Engel weinen?
Tränen aus Blut,
gemischt mit schrecklichen Reimen,
in des Höllenfeuers Glut.

Sie wurden von Gott verlassen
Am letzten Tag,
Allein gelassen in dunklen Gassen,
Trauer in der Finsternis lag.

Der Hass ihre Flügel färbt,
Ihre Kleidung zerschlissen.
Die Unschuld ihrer Herzen verderbt,
Ihre Seelen zerrissen.

Vor Schmerzen sie schreien,
Das letzte Gefühl, Erlösung
Von Gott sind sie frei,
Des Teufels Worte die Lösung?

Die Engel sind Gefallen,
Dämonen sind erwacht,
Sie haben keine Qualen
Nur ein Leben der Nacht!


Wenn die Drachen fliegen.....

Wir gingen aus jede Nacht, ob ins schicke Restaurant oder aufs harte Rockkonzert, doch die Nacht endet immer gleich, du bringst mich heim und küsst mich, aber du willst mehr, doch ich sage:

„Erst wenn die Drachen am Himmel fliegen, die Einhörner galoppierend den Wald verlassen und die Elfen tanzen!“

Natürlich gehen wir auf den Abschlussball. Der Abend war wunderschön, du im schwarzen Anzug und ich im blutroten Kleid, wir tanzen die ganze nacht, doch auch diese Nacht endt wie al die andern Nächte.

„Erst wenn die Drachen am Himmel fliegen, die Einhörner galoppierend den Wald verlassen und die Elfen tanzen!“

Wir gingen auf das gleiche Collage, sind auch oft in den gleichen Kursen. Gehen zusammen auf die Partys und verbringen gemeinsam unsere Semesterferien. Und als wir unsern Abschluss in der Tasche hatte und getrennte wegen gehen wollten fragtest du mich ob ich deine Frau werden will und ich sagte:

„Erst wenn die Drachen am Himmel fliegen, die Einhörner galoppierend den Wald verlassen und die Elfen tanzen!“

Wir sehen uns erst wieder beim Klassentreffen. Wir sind älter geworden und reifer. Wir reden über früher und du kommst auf die Frage die du mir jede Nacht gestellt hast und ich sage wieder:

„Erst wenn die Drachen am Himmel fliegen, die Einhörner galoppierend den Wald verlassen und die Elfen tanzen!“

An deiner Beerdigung trug ich schwarz. Es ist viel Zeit seit unserm letzen Treffen vergangen und konnte mich nicht von dir verabschieden. Ich sehe deine Frau und deine Kinder, zwei Junge und ein Mädchen, weinen und mir zerbricht das Herz vor Schmerz. Als ich die Kirche verließ sah ich..........

Die Drachen fliegen.
Die Einhörner galoppieren.
Und die Elfen tanzen.
Ihr seit zu spät, dachte ich, lächelte und weinte zu gleich. Vierzig Jahre früher hättet ihr kommen sollen.

Noch heute denke ich an die Worte dich ich immer sagte, wenn du mehr als nur eine Kuss von mir wolltest.......

„Erst wenn die Drachen am Himmel fliegen, die Einhörner galoppierend den Wald verlassen und die Elfen tanzen!“



Ich wünscht ich wäre ein Vogel

Ich will nicht mehr gefangen sein
in dieser fremden Welt des Sein
Tu dies, tu das, du musst

Ich wünscht ich wäre ein Vogel
denn im Himmel ist man frei
Dort gibt es keine Grenzen
Keinen Anfang und kein Ende

Dort sagt mir keiner was ich tun soll
Dort hab ich keine Pflicht
Keine Arbeit keinen Stress
Dort oben bin ich frei

Hier lauf ich gegen Mauern
Grenzen stellen sich mir in de Weg
die ich nicht zu überwinden vermag
Hier gibt es keine Freiheit
Nur Gesetz, Regel und Pflicht

Hier ist Freiheit nur ein Wort
über das man spircht, es aber nie besitzt
Nur ein Vogel ist frei, er kennt keine Grenzen
keinen Anfang und kein Ende.

Ich bin Schizophren

Ich gestehe es,
Ich bin Schizophren
Ich lebe in meiner Welt
Bei mir ist alles anders

Ja der Himmel ist Grün und die Wiese blau
So will ich es haben, so wie ich es will
Die Tiere sprechen mit mir, sie sagen dies und das

Ja ich gestehe es,
Ich bin Schizophren
Ich lebe in meiner, in meiner eigenen Welt
Sie gehört nur mir allein

Keiner von euch kann sie sehen
Es ist alles meins, in meinen Kopf, in meinen Gedanken

Alles ist so wie ich es haben will
Keiner tut mir etwas
Jeder macht was ich ihm sage
Keiner tut mir weh, auch nicht du

Ja ich gestehe es, ich gebe es ehrlich zu
Ich bin Schizophren
Ich lebe in meiner, in meiner eigenen Welt
Sie gehört nur mir allein und keiner kommt hier rein

Hier lache ich jeden Tag
Lache mit meinen Freunden
So wie ich es gern hab
Die Sonne scheint hier jeden Tag
Weil ich immer fröhlich bin

Nein hier weine ich nicht
Hier bin ich nicht traurig
Keine Tränen kullert über mein Gesicht

Ja ich gestehe es
Ich bin Schizophren
Ich gebe es zu
Ich lebe in meiner Welt

Frag mich nicht warum,
Ich weiß es nicht
Ich kann es nicht sagen
Sie gehört mir allein, meine Welt

Kein Hass
Keine Wut
Keine Trauer
Kein Schmerz
Kein Krieg
Kein Leid

Nur ein Leben wie ich es mir wünsche
In meiner eigenen kleinen Welt

Sie ist nicht groß, doch groß genug für mich
Du würdest lachen
Ich lache auch
In meiner Welt

Hier fliegen noch Drachen am Himmel
Hier trauen sich die Einhörner aus dem Wald
Elfen verstecken sich nicht

Ja ich gestehe es
Ich bin Schizophren
Ich lebe in meiner Welt
In meinen Träumen

Wenn ich allein bin zieh ich mich zurück
Ihr merkt es nicht
Nein, weil ich es nicht zeige

Würde ich es zeigen,
würdet ihr sagen
„Die ist Verrückt“
Ja genau

Ich bin Verrückt,
doch wie soll man in einer Verrückten Welt überleben,
Wenn man nicht selbst Verrückt ist,
frag ich mich

Ja ich gestehe es
Ich gebe es zu
Ich bin Schizophren
Meine Welt gehört mir ganz allein
Nur mir allein.


Der gefallene Engel
Der Schatten bewegt sich langsam und schlaff
aus gebrochenen Flügeln fliesst der rote Saft
Seine Augen sind krank und schwer
seine Burst durchbohrt von einem Speer

Sein reines Herz durch bohrt
von Trauer, feiger Tyrannei und Tod
Er ist gefallen vom reinsten Ort
in den Dunklen abgrundingen Hort

Er steht am Abgrund und sieht hinein
wird sein Leben nun zu Ende sein
Noch hat er Angst,
vor dem schwarzen Tanz

Doch er wagt und springt
Sein Schrei voll Erlösung klingt
Der Schmerz des Todes nur gering
Ein lächlen liegt im toten Gesicht

Und das Gesicht, das zeigt, verrate es nicht,
der gefallene Engel,
der bin nämlich Ich.

Leben
Sag mir welchen Sinn hat das Leben
warum sind wir hier
nur um zu leiden
sag es mir

Ich will nicht mehr auf Erden verweilen
Will mein Leben beenden
Ich will es selbst entscheiden
Ich werde nichts mehr verschwenden

So soll es sein
frei verfügen über Leben und Tod
Auch wenn andere weinen
Mein Blut wird fliessen rot

Ihr werdet es bereuen
an meinem Grab um verzeihung flehen
Eure Tränen verstreuen
und ich werde es nicht verstehen!
***************************************

Gedicht aus den USA, ins deutsche übersetzt:

Tod einer Unschuldigen

"Ich ging zu einer Party,Mami"
Ich ging zu einer Party, Mami,
und dachte an Deine Worte.
Du ermahntest mich keinen Alkohol zu trinken,
also trank ich Sprite stattdessen.

Ich fühlte mich ganz stolz,Mami,
genauso, wie Du es vorhergesagt hattest.
Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, auch
wenn die anderen sagten es sei nichts dabei.
Ich weiß, dass es richtig war,
und dass Du immer Recht hast.
Die Party geht langsam zu Ende, Mami,
und alle fahren weg.

Als ich in mein Auto stieg, wusste ich,
dass ich heil nach Hause kommen würde,
aufgrund Deiner Erziehung,
so verantwortungsbewusst und lieb.

Ich fuhr langsam an, und bog in die Strasse ein.
Aber der andere Fahrer sah mich nicht,
und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.

Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami,
hörte ich den Polizisten sagen,
der andere sei betrunken.
Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss.

Ich liege hier im Sterben, Mami,
ach bitte, komm' doch schnell.
Wie konnte mir das passieren?

Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.

Ringsherum ist alles voll Blut, Mami,
das meiste davon ist meins.
Ich höre den Arzt sagen, Mami,
dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.

Ich wollte Dir nur sagen, Mami,
ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken.
Es waren die anderen, Mami,
die haben einfach nicht nachgedacht.

Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich,
Der einzige Unterschied ist nur:
Er hat getrunken, und ich werde sterben.
Warum trinken die Menschen, Mami?
Es kann das ganze Leben ruinieren.
Ich habe jetzt starke Schmerzen,
wie Messerstiche so scharf.

Der Mann, der mich angefahren hat, Mami,
läuft herum und alles was er kann ist zu starren,
Doch ich, ich liege hier im Sterben.

Sag' meinem Bruder, dass er nicht weinen soll.
Und Papi soll tapfer sein.
Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami,
schreibt "Papis Mädchen" auf meinen Grabstein.

Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami,
nicht trinken und dann fahren.
Wenn man ihm das gesagt hätte Mami,
würde ich noch leben.

Mein Atem wird kürzer, Mami,
ich habe große Angst.
Bitte, weine nicht um mich, Mami.
Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.

Ich habe nur noch eine letzte Frage,
bevor ich von hier fortgehe:
Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken, also:
Warum bin ich diejenige, die sterben muss?


Gedichte von Reiner Maria Rilke:

Das Lied der Witwe

Am Anfang war mir das Leben gut.
Es hielt mich warm, es machte mir Mut.
Dass es das allen Jungen tut,
wie konnt ich das damals wissen.
Ich wusste nicht, was das Leben war -,
auf einmal war es nur Jahr und Jahr,
nicht mehr gut, nicht mehr neu, nicht mehr wunderbar,
wie mitten entzwei gerissen.

Das war nicht Seine, nicht meine Schuld;
wir hatten beide nichts als Geduld,
aber der Tod hat keine.
Ich sah ihn kommen (wie schlecht er kam),
und ich schaute ihm zu wie er nahm und nahm:
es war ja gar nicht das Meine.

Was war denn das Meine; Meines, Mein?
War mir nicht selbst mein Elendsein
nur vom Schicksal geliehn?
Das Schicksal will nicht nur das Glück,
es will die Pein und das Schrein zurück
und es kauft für alt den Ruin.

Das Schicksal war da und erwarb für ein Nichts
jeden Ausdruck meines Gesichts
bis auf die Art zu gehn.
Das war ein täglicher Ausverkauf
und als ich leer war, gab es mich auf
und ließ mich offen stehn.


Der Panther

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden,daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.


Martyrinnen

Martyrin ist sie. Und als harten Falls
mit einem Ruck
das Beil durch ihre kurze Jugend ging,
da legte sich der feine rote Ring
um ihren Hals, und war der erste Schmuck,
den sie mit einem fremden Lächeln nahm;
aber auch den erträgt sie nur mit Scham.
Und wenn sie schläft, muss ihre junge Schwester
(die, kindisch noch, sich mit der Wunde schmückt
von jenem Stein, der ihr die Stirn erdrückt)
die harten Arme um den Hals ihr halten,
und oft im Traume fleht die andre: Fester, fester.
Und da fällt es dem Kinde manchmal ein,
die Stirne mit dem Bild von jenem Stein
zu bergen in des sanften Nachtgewandes Falten,
das von der Schwester Atmen hell sich hebt,
voll wie ein Segel, das vom Winde lebt.

Das ist die Stunde, da sie heilig sind,
die stille Jungfrau und das blasse Kind.

Da sind sie wieder wie vor allem Leide
und schlafen arm und haben keinen Ruhm,
und ihre Seelen sind wie weiße Seide,
und von derselben Sehnsucht beben beide
und fürchten sich vor ihrem Heldentum.

Und du kannst meinen: wenn sie aus den Betten
aufstünden bei dem nächsten Morgenlichte
und, mit demselben träumenden Gesichte,
die Gassen kämen in den kleinen Städten, -
es bliebe keiner hinter ihnen staunen,
kein Fenster klirrte an den Häuserreihn,
und nirgends bei den Frauen ging ein Raunen,
und keines von den Kindern würde schrein.
Sie schritten durch die Stille in den Hemden
(die flachen Falten geben keinen Glanz)
so fremd, und dennoch keinem zum Befremden,
so wie zu Festen, aber ohne Kranz.


so das wars erst mal, demnächst kommen auch noch ein paar mehr Gedichte von mir, wenn ich mich aufraffe kann und sie eintippe *g*



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